Infos zu unserem Spezialangebot zur Ausbildung gibt es unter Fluggebühren
Voraussetzungen:
Wenn diese Vorrausetzungen erfüllt sind kann es gleich losgehen. Mit dem
Schulungsflugzeug ASK 21 oder ASK 13 fliegt man durchschnittlich 60 – 90 Starts mit
Fluglehrer, dabei sitzt man auf dem vorderen
Sitz des Schulungsdoppelsitzers,
bis man den Fluglehrer überzeugt hat, das Flugzeug voll im Griff zu haben
und in Gefahrensituationen richtig zu handeln. Ab jetzt darf man alleine
fliegen, d.h. der Fluglehrer beobachtet dann
nur noch vom Boden aus und gibt die Anweißungen über Funk durch. Nach drei
Alleinflügen hat man dann die A-Prüfung geschafft. Nach
wenigen weiteren Starts auf dem vertrauten Doppelsitzer wird man dann auf
einsitzige Flugzeugmuster umgeschult, z.B. K 6cr oder K 6e.
Nun darf man mit
Flugauftrag des Fluglehrers alleine fliegen, man muss aber immer in Reichweite
des Flugplatzes sein. Nachdem man auch schwierigere Übungen wie den
Seitengleitflug oder sauberes Steilkreisen beherrscht, folgt die B-Prüfung, die
den zweiten Ausbildungsabschnitt abschließt. Im dritten Ausbildungsabschnitt, der C-Prüfung,
wird das Fliegen in der Thermik geübt, und nach einem 30-minütigen Alleinflug steht am
Ende dieses Abschnitts die C-Prüfung an. Eine navigatorische und eine meteorologische
Streckenflugeinweisung durch den Fluglehrer schließen zusammen mit einem
selbstständig geplanten und durchzuführenden 50 km-Überlandflug, z.B. von
Freudenstadt nach Winzeln und zurück, die praktische Ausbildung ab. Bis hierher
ist man ca. 30 Stunden geflogen, davon mehr als die Hälfte alleine.
Im Winter, wenn nicht geflogen werden kann, findet der Theorieunterricht statt.
Unsere Fluglehrer geben die mind. 60 Stunden Unterricht in den Fächern
Luftrecht, Navigation, Meteorologie, Technik Verhalten in besonderen Fällen,
Aerodynamik und menschliches Leistungsvermögen für die Theorieprüfung und den
Unterricht für das Funksprechzeugnis ehrenamtlich. Wenn man das Funksprechzeugnis
und die theoretische Prüfung bestanden hat absolviert man
die praktische Prüfung (man führt einem Prüfer das Gelernte in drei Flügen
vor) und kann dann ab 16 Jahren den Pilotenschein für Segelflugzeuge (GPL) in
den Händen halten und darf somit eigenverantwortlich fliegen.
Da unsere Fluglehrer alle ehrenamtlich schulen, wird die Ausbildung in unserem
Verein sehr viel billiger als an Flugschulen. Man muss aber selbst auch
ehrenamtliche Dienste übernehmen, z.B. Startschreiber, Startwindenfahrer usw.,
denn alleine kommt kein Segelflugzeug in die Luft. Auch das Vorurteil, dass
Segelfliegen ein Elitesport sei und sich das nur reiche Leute leisten können,
stimmt nicht. Die Kosten sind insgesamt viel geringer als man denkt. Gerade als
Flugschüler sollte man auch regelmäßig auf dem Flugplatz sein, damit sich die
Ausbildung nicht in die Länge zieht.
Doch wer einmal Spaß an der Fliegerei
gefunden hat, den zieht es am nächsten Wochenende von alleine wieder auf den
Flugplatz. Die Kameradschaft kommt bei uns auf keinen Fall zu kurz, so sitzen
z.B. meistens alle nach dem Einräumen der Flugzeuge in die Halle
noch zusammen und man tauscht Flugerlebnisse untereinander aus und trinkt
gemütlich noch was.